Mentale Tricks beim Golfspiel

Diesen Artikel drucken 20.12.2014

Die Pre-Shot-Routine - Teil 1

Jeder Golfer kennt die Ups and Downs einer Golfrunde. Mal sind es die ersten Löcher, die wunderbar laufen, bis irgendeine kleine Irritation, die Bemerkung eines Mitspielers oder ein misslungener Schlag dafür sorgen, daß der Rest der Runde zum Ärgernis wird. Das nächste Mal läuft am Anfang gar nichts, man hat den Score für den Tag bereits abgeschrieben und plötzlich geht alles von allein. Golf ist von Anfang bis Ende auch ein mentaler Sport und in kaum einer anderen Sportart hat man so viel Zeit das Falsche zu denken. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen einige der wichtigsten Tipps an dieser Stelle für sie zusammentragen.

Die sogenannte Pre-Shot Routine. Egal welchen Schlag sie als nächstes spielen, der Schlag beginnt lange vor der eigentlichen Ausführung. Beispielsweise kommen sie an den Abschlag und denken “Mist, das letzte Mal habe ich hier ins Aus geschlagen. Oder sie wollen einen Annäherungsschlag spielen, aber leider liegt ein riesiger, tiefer Bunker vor dem Grün. Sie müssen ein Wasser überqueren, einen geraden Schlag entlang des Waldes produzieren, eine Schlucht überwinden, und und und. In dem Moment, in dem diese Gedanken von uns Besitz ergreifen, erliegen wir der Furcht vor dem nächsten Schlag. Unsere Muskeln verkrampfen sich vor lauter Unsicherheit und das Ergebnis, das wir bekommen, ist genau das, was wir erwartet haben: Der Schlag misslingt und der Ball landet in irgendeinem Hindernis. Um das zu verhindern, brauchen wir die Pre-Shot-Routine, eine Routine, wie wir auf den Ball zugehen und ihn ansprechen.

Die erste Regel lautet: die Routine muß unser Spiel permanent begleiten, bei jedem einzelnen Schlag. Sie taugt zu nichts, wenn sie nur gelegentlich angewendet wird.

Die zweite Regel heißt: Es gibt nicht die eine Routine für alle. Jeder Golfpieler kann sich seine eigene Pre-Shot-Routine gestalten. Denken sie nur an die Profigolfer. Jeder macht etwas anderes. Einen Probeschwung, zwei Probeschwünge, viele Probeschwünge. Der eine zupft an seinem Hemd, der andere dreht den Schläger ein paar Mal, der dritte läuft vor und zürück. Das Entscheidende ist, was immer die Spieler individuell tun, sie wiederholen ihre Routine bei jedem neuen Schlag.

Jetzt fragen sie, wozu der ganze Aufwand gut sein soll. Die Antwort ist einfach. Das Ziel einer Pre-Shot-Routine ist es, negative Gedanken auszuschalten. Wenn wir unserer Ängste oder Zweifel besiegen, bevor wir einen Schlag ausführen, dann steht einem besseren Score nichts mehr im Wege.

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